
Der österreichische Hornist, Hermann Ebner, begann sein Hornstudium an der Grazer Musikhochschule, wo er von Professoren wie Fritz Mischlinger, Robert Freund und Günter Högner unterrichtet wurde.
Seine musikalische Laufbahn führte ihn zu bedeutenden Orchestern und Ensembles. Er war langjähriger Erster Hornist im Tonkünstlerorchester Niederösterreich und spielte als Solohornist in der Wiener Akademie sowie im Mattheus Ensemble in Paris. Darüber hinaus engagierte er sich intensiv in der Kammermusik und war Mitglied verschiedener Ensembles, darunter Neues Wiener Bläserquintett, das KIBUtett, Österreichische Kammerharmonie, Camerata Academica Salzburg und Camerata Bern. Zahlreiche Solokonzerte mit Orchestern wie dem Wiener Kammerorchester, dem Philharmonischen Orchester Györ und dem Mozarteum Orchester Salzburg und CD-Aufnahmen dokumentieren seine Arbeit.
Neben seiner aktiven Konzerttätigkeit widmete sich Ebner der Lehre. Er unterrichtete Horn, Naturhorn und Kammermusik an der Kunstuniversität Graz, Institut Oberschützen, wo er 2004 seine künstlerische Habilitation erhielt. Zudem leitete er Horn- und Kammermusikseminare in Österreich, Italien, Deutschland, Ungarn, Polen und Japan und gab eine Naturhorn-Masterclass in Los Angeles. Ebner spezialisierte sich auch auf historische Instrumente und arbeitete mit renommierten Barockorchestern wie dem Ottetto Amsterdam, der Harmonia Antiqua, dem Amsterdam Baroque Orchester und der Capella Academia Wien.
Seine wissenschaftliche Arbeit umfasst Publikationen zur Musikgeschichte, darunter seine Forschung über Die Hornisten Joseph Haydns am Hofe Esterházy.