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So dürfte die Klangwelt der österreichischen Barockmusik nur den wenigsten Konzertbesucher:innen bekannt sein. Dabei schuf der Grazer Komponist Johann Joseph Fux die mitunter wichtigste Kompositionslehre des 18. Jahrhunderts, mit der noch Mozart und Beethoven ausgebildet wurden. Der in Österreich wirkende Böhme Heinrich Ignaz Franz Biber wird für seine experimentelle Instrumentalmusik geschätzt. Auch die ebenso berückenden wie abenteuerlichen Instrumentalkompositionen von Benedikt Anton Aufschnaiter, Johann Heinrich Schmelzer und Romanus Weichlein sind viel zu selten im Konzert zu hören.
SRF 2 Kultur zeichnet das Konzert auf und sendet es am Sonntag, 5. November 2023 um 16:03 in der Sendung «Im Konzertsaal». Nachzuhören ist es in der App «Play SRF»
Programm
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Johann Joseph Fux (1660-1741)
Ouverture in d-moll für 2 Oboen, Streicher und Basso continuo
Ouverture, Menuet, Fuga, Lentement, Gigue, Aria
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Johann Michael Steinbacher (1710-1741)
Konzert in a-moll für Cembalo, Streicher und Basso continuo
Ohne Bezeichnung, Andante, Allegro
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Johann Anton Aufschnaiter (1665-1742)
Serenade in a- moll für 2 Oboen und Blockflöten, Streicher und Basso continuo
Ouverture, Air, Rondeau, Bourée, Menuet
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Antonio Vivaldi (1678-1741)
Konzert in d-moll für zwei Oboen, Streicher und Basso continuo RV 535
Largo-Allegro, Largo, Allegro molto
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Johann Heinrich Schmelzer (* um 1623-1680)
Polnische Sackpfeifen für 2 Violinen und Basso continuo
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Heinrich Ignaz Franz Biber (1690-1740)
Aus «Fidicinium Sacro-profanum», Sonata 1 für 2 Violinen, 2 Violen und Basso continuo in h-moll
Allegro, Allegro, Adagio, Allegro
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Romanus Weichlein (1652-1706)
Canon über das Post-Hörnl
Aus «Encaenia Musices», Sonate Nr 1 für 2 Oboen, Streicher und Basso continuo
Mitwirkende
Katharina Suske, Oboe und Blockflöte
Stefano Vezzani, Oboe und Blockflöte
Ilia Korol, Violine
Anna-Maria Smerd, Violine
Katia Viel, Viola
Maria Ines Zanovello, Viola
Stefan Preyer, Violone
Jonathan Rubin, Laute
Sebastian Wienand, Cembalo und Orgel
