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Wenn in barocker Musik besondere Prachtentfaltung gefordert war, so mussten Pauken und Trompeten her, sei es für hohe Kirchenfeste oder die Zurschaustellung höfischer Grandezza. Dass das Ausdrucksspektrum der Trompete weit über das Schmettern von Fanfaren hinausgeht, hat etwa Georg Philipp Telemann mit seinen virtuosen Trompetenkonzerten unter Beweis gestellt. Eine Generation später schuf der deutsche Komponist Johann Wilhelm Hertel eine Reihe solcher Konzerte, in denen auch Fagotte und Oboen glänzend in Erscheinung treten. Die klangliche und spieltechnische Vielfalt letzterer kann man in den Kompositionen Antonio Lottis und Johann Joachim Quantz’ eindrücklich erleben.

Programm

Georg Philipp Telemann (1681–1767)

Concerto à 4 in D-Dur, TWV 53:D7 für Trompete,
zwei Oboen und Basso continuo
Largo, Vivace, Siciliano, Vivace   

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Antonio Lotti (1667–1740)

«Echo»-Sonata für zwei Oboen, Fagott und Basso continuo
Allegro, Adagio, Presto

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Johann Melchior Molter (1696–1765)

Concerto à quattro für Trompete, zwei Oboen und Basso continuo
Allegro, Largo, Presto

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Johann Joachim Quantz (1697–1773)

Sonate für zwei Oboe d’amore und Basso continuo
Andante, Allegro, Adagio, Allegro

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Johann Wilhelm Hertel (1727–1789)

Concerto à cinque für Trompete, zwei Oboen und zwei Fagotte
Allegro, Cantabile, Plaisanterie, Duetto, Menuet – Trio – Menuet

Mitwirkende

Simon Lilly, Trompete
Katharina Suske, Oboe und Oboe d’amore
Stefano Vezzani, Oboe und Oboe d’amore
Rainer Johannsen, Fagott
Adrià Sánchez Calonge, Fagott
Thys Grobelnik, Orgel
Ján Krigovský, Violone
Juan Sebastian Lima, Laute

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