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Der vergnügungssüchtige Adel der Barockzeit veredelte seine Sommerabende gerne mit Freiluftmusik. Aus dieser praktischen Begehrlichkeit entstand mit der Zeit eine eigene Gattung – die Serenade. In der Klassik hielt diese Gattung zunehmend Einzug in den Konzertsaal. Zu den klang-lich tragfähigen Blasinstrumenten gesellten sich Streicher und die Kompositionen wurden zunehmend anspruchsvoller und instrumental virtuoser. Wolfgang Amadeus Mozart hatte hierbei mit seinen Serenaden und Divertimenti einen wesentlichen Anteil und schuf Werke von hochvirtuoser Eleganz. Fast noch weiter trieb es sein böhmischer Kollege Georg Druschetzky, dessen grossangelegte Serenade in Es-Dur ein absolutes Bravourstück klassischer Instrumentalmusik darstellt und jedes einzelne Instrument des Ensembles virtuos auftrumpfen lässt.

Bei Regen findet das Konzert im Saal statt.

70 Minuten, keine Pause

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Divertimento in D-Dur KV 251 (1776)

für Oboe, zwei Hörner, zwei Violinen, Viola und ‹Basso›

I Allegro molto

II Menuetto

III Andantino

IV Menuetto. Tema con Variazioni

V Rondeau. Allegro assai

VI Marcia alla francese

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Georg Druschetzky (1745-1819)

Serenade in Es-Dur (1809)

für Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass

I Maestoso – Allegro

II Menuetto

III Un poco adagio

IV Menuetto. Allegretto

V Andante moderato con Variazioni

VI Polonese

VII Rondo allegro

Mitwirkende

Die Freitagsakademie
Es gibt keine alte Musik