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Bereits im 18. Jahrhundert verbreiteten sich neue Kompositionen in Windeseile über ganz Europa. Eine zentrale Rolle in diesem grenzüberschreitenden Musicalien=Wechsel kam dem Komponisten Johann Friedrich Fasch zu. Dieser baute sich vom sächsischen Zerbst aus ein breites Netzwerk dieses Namens zum Austausch von Noten auf. Zu diesem Netzwerk gehörten etwa Pisendel in Dresden, Graupner in Darmstadt wie auch der berühmte Telemann in Hamburg. Die Komponisten hielten sich so gegenseitig über neueste Moden, Stilistik und Innovationen auf dem Gebiet des Instrumentenbaus auf dem Laufenden. Mit dem Konzertprogramm würdigt die Freitagsakademie diesen fruchtbaren künstlerischen Austausch und zeigt die musikalischen Bezüge im Wirken der grossen deutschen Barockkomponisten auf.

Programm

Georg Philipp Telemann (1681–1767)
Ouverture-Suite «La Bourse» für 2 Oboen, Streicher und Basso continuo in B-Dur
Ouverture, Le Repos interrompu, La Guerre en la Paix, Les Vainqueures vaincus, La Solitude associée, L'Espérance du Mississippi. Vivement

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Johann Georg Pisendel (1687–1755)
Sonata für Streicher und Basso continuo in c-Moll
Largo, Allegro

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Georg Philipp Telemann (1681–1767)
Konzert für Oboe, Streicher und Basso continuo in e-Moll
Andante, Allegro molto, Largo, Allegro

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Johann Friedrich Fasch (1688–1758)
Concerto für 2 Oboen da Silva, 2 Viola, 2 Fagotte und Basso continuo in G-Dur
Largo, Air, Allegro, Menuet 1, Menuet 2

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Johann Georg Pisendel (1687–1755)
Sonate für Violine und Basso continuo in g-Moll
Larghetto, Allegro, Largo, Allegro

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Christoph Graupner (1683–1760)
Concerto für 2 Oboen, Streicher und Basso continuo in B-Dur
Vivace, Largo e giusto, Allegro

Mitwirkende

Die Freitagsakademie
Es gibt keine alte Musik